
Ein Moratorium heißt: Stopp mal – bevor vollendete Tatsachen geschaffen werden.
Unterschriften-Tag zum Volksantrag
Am 22. Juli 2026 von 17:00 – 20:00 Uhr stehen wir in Bad Gottleuba vorm Gasthof Hillig. Schauen Sie gerne vorbei, kommen mit uns ins Gespräch und unterstützen
den Volksantrag gleich vor Ort mit Ihrer Unterschrift.
Der Volksantrag zum Moratorium bringt mit der Kraft von 40.000 gültigen Unterschriften einen Gesetzentwurf in den Sächsischen Landtag – direkt aus dem Volk. Dort muss dann darüber beraten und abgestimmt werden. Mit dem Moratorium werden Bürger und Gemeinden davor geschützt, dass Genehmigungen vollzogen und vollendete Tatsachen geschaffen werden, bevor regionale Planungen und kommunale Mitsprache abgeschlossen sind.
Wir sind Sammelstelle für den Raum SOE und jeder kann mitmachen. Ab sofort können bei uns in Cotta / Dohma Unterschriftenlisten abgeholt werden. Wer den Volksantrag aktiv unterstützen und Unterschriften sammeln möchte, meldet sich bitte unter Angabe einer Rückrufnummer per E-Mail bei uns melden, damit wir einen Abholtermin vereinbaren können. Unsere E-Mail-Adresse: volksantrag@windradfrei-soe.de
Worum es uns geht:
Information der Bewohner des Landkreises Sächsische Schweiz / Osterzgebirge (SOE) über den Planentwurf zum Teilregionalplan Windenergienutzung Oberes Elbtal / Osterzgebirge
Teilnahme und Mitwirkung an weiterführenden Aktionen zusammen mit anderen Bürgerinitiativen bis hin zur Infragestellung des aktuellen Erneuerbare Energie Gesetzt (EEG) und dem Windenergieflächenbedarfsgesetzes (WindBG)
Tipp: Unsere älteren Songs / Videos für uns und unsere Freunde im Landkreis Sächsische Schweiz / Osterzgebirge finden Sie am Ende unserer Seite.
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Mehr als 6000 Stellungnahmen sind beim Regionalen Planungsverband Oberes Elbtal / Osterzgebirge eingegangen.
Quelle: mdr
Öffentliche Bürgerbeteiligung
Großflächiger Solaranlagen in der Stadt Liebstadt in den Ortsteilen Biensdorf und Großröhrsdorf
Beteiligungszeitraum: 15.06. 2026 bis 17.07. 2026
Mehr Informationen hier…

Welche Windvorrang-Gebiete sind geplant?
Den aktuellen Entwurf des Teilregionalplans Energieversorgung mit Schwerpunkt Windenergienutzung kann man sich auf der Webseite des Regionalen Planungsverbandes Oberes Elbtal / Osterzgebirge (rpv-elbtalosterz.de) herunterladen.
Um die vollständige Karte mit den geplanten Windvoranggebieten anzusehen klicken Sie auf den Button „ZUR KARTE“ und dann in der angezeigten Ordnerstruktur auf die PDF-Datei „Karte_1_Festlegungen…pdf“. Nun heißt es Geduld haben, denn die PDF-Datei dauert durch ihre Größe etwas beim Laden.
Ebenfalls in diesem Order findet man eine grüne PDF-Datei „Festlegungen_Begruendungen_Anlaggen.pdf. Hier werden die betroffenen Gemeinden ab Seite 65 namentlich aufgelistet.
Aktuelle Beiträge
Unsere Plakate und Aufkleber sind da! Mehr Infos hier!

Unterschriftenaktion zum Volksantrag gestartet
Windenergieanlagen sind politisch gewollt, doch Flächenziele wirken zunehmend wie Planwirtschaft: Oft geht dabei jedes Maß für Standorte, Abstände, Natur, Landschaft und kommunale Selbstverwaltung verloren und am Ende werden Regionen gegeneinander ausgespielt – Stadt gegen Land, Ausbau gegen Lebensqualität.

Offizielle Messungen bestätigen Grenzwertüberschreitungen
Nach monatelangen Beschwerden der Anwohner im Nassachtal liegt nun die offizielle Bestätigung vor: Die beiden Windkraftanlagen des Windparks Königseiche überschreiten in Baiereck die zulässigen nächtlichen Richtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm). Das geht aus einem aktuellen DEKRA-Schallgutachten hervor.

Warum wir eine Reform der Reform brauchen
Die Energiewende ist ein Jahrhundertprojekt. Doch wie sie derzeit umgesetzt wird, droht aus unserer Sicht, mehr Schaden anzurichten als Nutzen zu stiften – besonders hier bei uns in der Sächsischen Schweiz und im Osterzgebirge. Während die politischen Flächenziele für Windkraft immer weiter steigen, bleibt die Landschaft auf der Strecke.

Wenn das Windrad zur Haftungsfalle wird
Wer heute landwirtschaftliche Flächen oder Forstgebiete besitzt, gilt bei Windkraftprojektierern als heiß begehrter Partner. Hubert Aiwanger warf in der Vergangenheit nicht ohne Grund Pachtsummen von bis zu 100.000 Euro pro Jahr in den Raum. Für Grundstücksbesitzer klingt das nach dem Geschäft ihres Lebens, wenn da nicht das Haftungsrisiko wäre.

Problemfall VGW79 – Cottaer Spitzberg
Das Seismologische Observatorium Berggießhübel (BRG) der TU Bergakademie Freiberg gehört dank seiner geschützten Lage im tiefen Felsgestein mit zu den rauschärmsten und empfindlichsten Messstationen Deutschlands. Doch die aktuellen Planungen für neue Windenergiegebiete im direkten Umkreis könnten die Station für weltweite Messungen unbrauchbar machen.

Sind starre Mindestabstände zur Wohnbebauung noch zeitgemäß?
Der im Juni 2026 vollzogene Rückbau einer Windkraftanlage in der westsächsischen Gemeinde Oberwiera hat weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit erregt. Im Zentrum des Konflikts standen über Jahre hinweg messbare und von den Anwohnern beklagte Lärmemissionen, die die Lebensqualität im direkten Umfeld der Anlage nachweislich beeinträchtigten.

Auswirkung von Windkraftanlagen auf die Vogelartenvielfalt
Eine im Fachjournal Environmental Impact Assessment Review (2025) veröffentlichte Studie zeigt erstmals belastbare Zusammenhänge zwischen Windkraftanlagen und sinkender Artenvielfalt auf, um den notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien mit den verbindlichen Zielen des Arten- und Naturschutzes in Einklang zu bringen.

Sitzung des Kreistages SOE vom 15.06.2026
Am 15.06.2026 fand eine Sitzung des Landtages Sächsische Schweiz / Osterzgebirge statt, die sich mit dem Regionalplan zum Windkraftausbau befaßt hat. Dazu hatten auch Bürger die Möglichkeit Fragen zu stellen. Wir als Bürgerinitiative waren vor Ort und haben folgende Fragen an den Landtag gestellt: Die Beantwortung der Fragen wurde[…]

Öffentliche Bürgerbeteiligung
Großflächiger Solaranlagen in der Stadt Liebstadt in den Ortsteilen Biensdorf und Großröhrsdorf – Die Bekanntmachung der Öffentlichkeitsbeteiligung einschließlich von Flurkartenauszügen zu den betroffenen Flächen erfolgte im o.g. Lokalanzeiger, Ausgabe Juni 2026, vom 29.05.2026

Mega-Windkraftanlagen aktueller Bauart erreichen eine Gesamthöhe von bis zu 365m bis zur Blattspitze bei einer Nabenhöhe von bis zu 300m. Der Rotordurchmesser der Anlage liegt in einer Spanne zwischen 130m und 170m. Im Vergleich zu Standard-Binnenlandanlagen mit Gesamthöhen von etwa 180m bis 260m stellt dies eine massive Skalierung der technischen Parameter dar. Diese technischen Maße erklären, warum die Anlagen in Bildern oft massiv über den Horizont hinausragen.
„Musik ist die Sprache der Leidenschaft.“
Richard Wagner
Mit Herzblut sind wir für unsere Heimat bei der Sache und diese Leidenschaft bringen unsere Songs zum Ausdruck. Viel Spaß beim Anhören bzw. Ansehen.
FLORA
Flächenversiegelung
Die Errichtung von WKA erfordert massive Fundamente und breite Zuwegungen für Schwertransporte. Dies führt zur direkten Zerstörung geschützter Pflanzenbestände und zur dauerhaften Versiegelung wertvoller Böden. Innerhalb von Natura 2000-Gebieten wird dadurch die ökologi-sche Vernetzung unterbrochen und sensible Lebensraumtypen (LRT) werden fragmen-tiert, was die natürliche Regenerations-fähigkeit der Biotope massiv einschränkt.
FAUNA
Mortalität und Scheuchwirkung
Für geschützte Vogel- und Fledermausarten stellen die rotierenden Blätter eine tödliche Gefahr durch Kollisionsschlag oder Barotraumen dar. Darüber hinaus führt die optische Unruhe (Schattenwurf) und der emittierte Schall zu einer erheblichen Scheuchwirkung. Sensible Arten, die auf störungsfreie Rückzugsräume angewiesen sind, werden aus ihren angestammten Brut- und Nahrungshabitaten verdrängt, was den Schutzzweck des Gebiets konterkariert.
WASSER
Gefährdung der Hydrologie
In vielen Natura 2000-Gebieten, insbe-sondere in Wald- oder Feuchtregionen, ist der Schutz des Wasserhaushalts essenziell. Der Einsatz von Baumaschinen und der Betrieb der Anlagen bergen Risiken durch Schadstoffeinträge (wie Öle oder Schmierstoffe) in das Grundwasser. Zudem können die tiefen Fundamente natürliche Wasserleiter unterbrechen und die Hydrologie empfindlicher Quell- und Moorgebiete nachhaltig stören.

